Am 18. Juni 2026 frühmorgens startete die vom GVA Baden organisierte Exkursion „Eine Reise durch die Abfallwirtschaft“ vor dem Bahnhof Baden. GVA Baden-Obmann Dr. Christian Macho begrüßte die Teilnehmer:innen und nach einer Vorstellung des GVA Baden durch Abfallberater Floridus Beck startete die Gruppe ihre Exkursion mit dem Reisebus zu zentralen Punkten der Abfallwirtschaft.
Erstes Ziel war die Kompostanlage Kopp in Traiskirchen. Anlagenbetreiber Hannes Kopp führte durch die Anlage, auf der die in den Biotonnen gesammelten organischen Abfälle aus Küche und Garten zu Komposterde verarbeitet werden.
Danach reiste die Gruppe weiter zum modernen Wirtschaftshof des GVA Baden in Mitterndorf an der Fischa. Hier wurde auf die Wichtigkeit der getrennten Sammlung eingegangen und die vielfältigen Verwertungslinien der unterschiedlichen Wertstoffe referiert. Besonderes Interesse galt der vielfältigen Verpackungssammlung im Gelben Sack bzw. Gelben Tonne. Die Teilnehmer:innen konnten am Wirtschaftshof auch das Lager der verschiedenen Müllbehälter besichtigen, die im Bezirk Baden verwendet werden.
Im Altstoffsammelzentrum (ASZ) Seibersdorf wurde gezeigt, wie der Betrieb eines ASZ vor sich geht und wie die Logistik hinter den Kulissen außerhalb der Öffnungszeiten abläuft. Viele interessante Informationen rund um die Problemstoffsammlung und die Sammlung von Lithiumakkus und deren Gefahrenpotential wurden erläutert. Zudem wurde der Unterschied zwischen Rest- und Sperrmüll thematisiert.
Für einiges Staunen sorgte der riesige Müllberg aus Rest- und Sperrmüll bei der Umladestation Traiskirchen. Täglich werden mit Müllfahrzeugen Restmüll sowie in großen Containern Sperrmüll aus dem gesamten Bezirk Baden angeliefert. Mit gewaltigem Druck werden 10 bis 12 Tonnen Rest- und Sperrmüll in Spezialcontainer gepresst. Anschließend werden diese in Trumau auf die Bahn verladen und mit dem Zug nach Dürnrohr zur thermischen Verwertung transportiert.
Die „Reise durch die Abfallwirtschaft“ fand bei den Teilnehmer:innen großen Anklang.
